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Liebe Politik,
DEUTSCHLAND BRAUCHT DEN TOURISTISCHEN MITTELSTAND, DAMIT DIE WELT NICHT AUF ABSTAND BLEIBT. JETZT!

#OhneReisenkeineWows

 

Die Kundenschutzlösung ist die langfristige und gleichzeitig nachhaltige Lösung im Sinne des Verbraucherschutzes, weil…

  • Kunde behält persönliche, neutrale Ansprechpartner vor Ort

  • Kunde behält die Vielfalt und Auswahl an Reisen

  • Kunde kann weiterhin auf das Angebot von Reisespezialisten zugreifen

  • Kunde kann nach Aufhebung der weltweiten Reisewarnung schnell wieder reisen, aufgrund Aufrechterhaltung der touristischen Infrastruktur

  • Den Kunden erwarten keine steigenden Steuern & Abgaben, weil massive Insolvenzen und daraus resultierende Zahlungspflichten aus der Staatshaftung der übersteigenden Deckungssummen und Arbeitslose verhindert werden

 

Aufgrund der Absage an abgesicherte Zwangsgutscheine seitens der EU-Kommission, bedarf es hier eines Zuschusses!

Um sicherzustellen, dass Menschen, die nach der Corona-Zeit reisen wollen, auch noch Auswahl an Reisen haben, bedarf es einer Lösung. Neben einem staatlich abgesicherten freiwilligen Gutschein, bedeutet das einen Zuschuss, der die Rückabwicklung der Kundenanzahlungen und die Vermittlungsprovisionen in den Reisebüros für bereits erbrachte Arbeit auffängt, wo kein Gutschein oder Umbuchung akzeptiert wird.

1 Mrd. Euro*

Anzahlungen für Abreisen seit dem Lockdown + Komplettzahlungen für Reisen
mit Abreisen 15.03. – 15.04.2020

 

Es entsteht ein Dominoeffekt, der nicht nachhaltig ist und zum Zusammenbruch einer bestehenden touristischen Infrastruktur führt!

Reisen mit Abreise ab dem 15. März 2020 sind nicht durchführbar und aktuell kann nicht seriös gesagt werden, wie lange das noch so bleiben wird. Es dürfte davon ausgegangen werden, dass globales Reisen 2020 nicht stattfinden kann.

Veranstalter sind laut § 651h BGB verpflichtet, den Kunden die geleisteten Zahlungen komplett zurückzuerstatten. Für den touristischen Mittelstand sind das Gelder, die zum größten Teil bereits zum Buchungszeitpunkt an Leistungsträger vor Ort bezahlt werden mussten. Das Geschäftsmodell des touristischen Mittelstands unterscheidet sich von dem der Reisekonzerne, die durch Masse und standardisierte Reisen andere Konditionen bei den jeweiligen Leistungsträgern haben und diese in der Regel nicht vor Reisebeginn bezahlen müssen.

Zu einer Reise gehört nicht nur das reine Zusammenstellen einer Reise, auch die Leistungsträger in den Zielgebieten dürfen nicht vergessen werden. Wird das Geld aus den Zielgebieten zurückgeholt, sofern das die Rechtssysteme ermöglichen, erhöht sich auch der existentielle Druck der Partner vor Ort – dieser hört nicht an der deutschen oder europäischen Grenze auf.

1 Mrd. Euro*

Gebundes Kapital für Transportleistung + geleisteten Zahlungen im Zielgebiet

 

Den großen Reisekonzernen wurde bereits von staatlicher Seite unter die Arme gegriffen! Der touristische Mittelstand wird in die Insolvenz getrieben
– wenn keine Zuschüsse gewährt werden
!

Die Rückholung von Kunden, Rückzahlungsforderungen, laufende Kosten, ohne jegliche Neubuchungen, und das bei bereits abgeflossener Liquidität – das bedeutet eine immense finanzielle Belastung, der selbst ein sehr gesundes Unternehmen nicht lange gewachsen ist.

615 Mio. Euro*

Sach- und Personalkosten unter Berücksichtigung von Kurzarbeitergeld für das laufende Jahr, basierend auf den Wirtschaftszahlen aus 2019

 

Wir möchten verhindern, dass es zukünftig nur noch Ketten-Reisebüros und Online-Buchungsportale gibt mit Reisen von der Stange. Wir brauchen die Reisekenner und Spezialisten!

Die größte Stärke des freien stationären Vertriebs ist die Nähe zum Kunden und seine unabhängige Beratungskompetenz. In Reisebüros arbeiten Experten, die Reiseträume erfüllen und sich kompetent vor, während und nach der Reise um ihre Kunden kümmern.

1,64 Mrd. Euro**

Sicherung des Fortbestands des stationären Reisevertrieb

Ohne Unterstützung durch staatliche Zuschüsse für Rückabwicklungen, gebundenes Kapital und laufende Kosten in den Unternehmen, wird es zu einer Reihe von Insolvenzen kommen. Aufgrund der fehlerhaften Umsetzung der EU-Pauschalreiserichtlinie im Hinblick auf die Insolvenzversicherung im deutschen Recht, bedeutet dies eine unzureichende Deckung der Versicherungssummen. Wie bei der Thomas Cook Pleite 2019, wird der Staat finanziell einspringen müssen, was bedeutet, dass der dann zu leistende Betrag unseren Forderungen bei Weitem übersteigt. Die Beschäftigten aus den insolventen Unternehmen, werden als Arbeitslose zusätzlich zu einer finanziellen Belastung führen.

 

*basierend auf dem touristischen Mittelstand von einem Veranstalter-Umsatzvolumen in Höhe von 15,1 Mrd. Euro

**basierend auf 11.000 Reisebüros mit 26,9 Mrd. vermitteltem Umsatz in Deutschland